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Der Dänische Hund – Resümee auf Deutsch


 


Für alle Leser in Deutsch sprechenden Ländern, die sich für die Geschichte des Dänischen Hundes interessieren:

              • Kynologische Gesellschaft für Deutsche Doggen e.V.
              • Österreichischer Kynologenverband (ÖKV)
              • Deutsche Doggen Züchter
              • Deutscher Doggen Club e.V. (DDC)
              • Deutsche-Dogge
              • Österreichischer Doggen Klub (ÖDK)
              • Schweizerischer Club für Deutsche Doggen
              • Doggenfreunde im Deutschland, Österreich und in der Schweiz

Dieses Kapitel trägt die Überschrift “Mjóhund & Tæffue – Der Dänische Hund” – eine Überschrift, die sich im modernen Deutschen merkwürdigerweise etwa wie “Rüde und Hündin – Der Dänische Hund” übersetzen lässt. In den alten englischen und nordischen Sprachen wird die Bezeichnung „Hund“ lediglich für ein männliches Exemplar benutzt, während ein weibliches Exemplar als „Tæve“ bezeichnet wurde. In der deutschen Sprache ist dies nicht der Fall, und dieser Umstand beweißt unwiderruflich, dass es sich bei dem Großen Deutschen Jagdhund um eine andere Hunderasse handelt. Ein männliches Exemplar dieser Rasse wird in der deutschen Sprache als „Rüden“, währen ein weibliches Exemplar als „Hündin“ bezeichnet wird. Der ursprüngliche Große Deutsche Jagdhund ist vom Typ des „Rüden“ (einer völlig anderen großen Hunderasse mit rauhaarigem Fell und buschigem Schwanz). Bei uns wurde der Große Hund in den alten englischen und nordischen Sprachen nach seiner Funktion – dem Jagen („Hunt“ heißt ”Jäger”) – benannt. Das Kapitel beschäftigt sich mit dem großen Jagdhund der Dänen.

Dieses Kapitel bildet einen Teil einer ausführlichen geschichtlichen Beschreibung der Wanderungen der Dänen bis zur Zeit ihrer Niederlassung in ihrem heutigen Siedlungsraum (um 40-77 n. Chr.) sowie ihrer ersten Auswanderung in die neuen Königreiche in Britannien (eine Zeitspanne von 50 Jahren ab 449 n. Chr.). 

Das Kapitel über den Dänischen Hund ist, so viel ich weiß, die bis heute umfassendste Studie dieses Themas. Anhand der Archäologie, der Kunst, der Philosophie unserer ältesten Schriften, wie sie in der Älteren Edda, die zum Teil selbst eine Weiterentwicklung der Rig Veda darstellt, der Bau- und Gemäldekunst, sowohl Öl- als auch Freskomalerei, sowie der Runensteine und unserer Volkssprachen, der alten nordischen und englischen Sprachen, beschreibt sowohl die Existenz als auch die Ursachen der Zucht des Dänischen Hundes.

Das Vorhandensein des Dänischen Hundes in den nördlichen Teilen Westeuropas scheint eine Folge zweier bedeutender Migrationen aus dem Gebiet um das Asowsche Meer zu sein.

Die erste Migration, die den Dänischen Hund nach Nordwesteuropa brachte, war die Ankunft der Stämme, die sich selbst als ”Combrogi” oder "Zimbern" (”Kimbrer” im modernen Dänischen und ”Cymry” im Walisischen) bezeichneten. Im 5. Jahrhundert v. Chr. hatten diese Stämme die Kontrolle über ”Cumbria” (England) sowie das komplette Gebiet des heutigen Dänemarks und der Westküste des heutigen Schwedens. Skelettfunde und Abbildungen beweisen zweifelsfrei die Anwesenheit des Dänischen Hundes in diesem Zeitraum.

Die zweite Migration ist unsere eigene Ankunft um 40-77 n. Chr. Die Menge an Beweisen mehrt sich in Form von Skeletten in Männer- und Frauengräbern sowie in der Kunst und kann bis nach East Anglia sowie in den Auswanderungswellen zu den neuen Königreichen in Britannien (ab 497 n. Chr.) verfolgt werden.

Wie es bei dem Pferd der Fall ist, hatte der am meisten geschätzte Hund ein weißes Fell mit schwarzen Abzeichnungen. Heute ist dieser Hund im Englischen und Dänischen als „Harlekin“ bekannt. Der Ursprung dieser Bezeichnung stammt jedoch aus der altenglischen Bezeichnung „Herla Cyning“ („König des Heeres“). Dieses Wort entwickelte sich, weil der König sowohl im Altenglischen wie in der alten nordischen Sprache als „Hariwalda“ („Herrscher des Heeres“) bezeichnet wurde; in den neuen Königreichen in Britannien wurde dieser Titel mit „Bretwalda“ („Herrscher Britanniens“) ergänzt. Die schwarzscheckigen Hunde des Königs, seine persönlichen Leitgeister, wurden daher als „Herla Cyning“ („König des Heeres [der Hunde]“) bezeichnet.

Seit dieser frühen Zeit reichen kontinuierliche Aufzeichnungen über den Dänischen Hund bis in unsere Zeit. Dieses Kapitel beweist diesen Umstand anhand der Primärquellen sowie mit Hilfe von mehr als 200 Abbildungen.  
 
Der ursprüngliche Dänische Hund war von zierlicherer Statur als seine heutigen Nachfahren. Dies erfahren wir sowohl aus den vorhandenen Abbildungen sowie aus den Königlichen Dänischen Jagdprotokollen. Ferner ist bekannt, wann, wie und wieso die Statur des Hundes sich änderte.
 
Im 16. Jahrhundert wurde am königlichen dänischen Hof die neue Mode der Parforcejagd eingeführt – eine unnatürliche Form der Jagd, wobei es den Hunden nicht länger erlaubt war, das große Wild zu reißen und zu töten. Ganz im Gegenteil waren die Hunde ab jetzt dazu ausgesehen, den Hirsch, das Wildschwein oder den Wolf zu jagen und festzuhalten, bis der Jäger erschien, um das wilde Tier zu töten.
 
Aus den Jagdprotokollen des dänischen Hofes geht hervor, dass der Dänische Hund sich für diese neue Art der Jagd nicht besonders eignete. Der Hund war von zu zierlicher Gestalt, um einen Hirsch oder einen Wolf festzuhalten, ohne das Tier töten zu müssen. Um dieses Problem zu lösen, schickte der dänische König Frederik II. (Regierungszeit 1559-1588) 1585 ein Schiff nach London, um so genannte “Englandshvalpe” („Englische Welpen“), ein Geschenk der Englischen Königin Elisabeth I. (Regierungszeit 1558-1603), nach Dänemark zu bringen. Bei den „Englischen Welpen“ handelt es sich in Wirklichkeit um wesentlich schwerere englische Mastiffs (ab dem 19. Jahrhundert in Dänemark als “Broholmer Hunde” bekannt). Die Protokolle der Königlichen Dänischen Hundezucht enthalten zwei separate Zuchtlinien – die dänische und die englische Linie. Die Kreuzzungen dieser beiden Linien wurden als “Blendinge” oder „Mischlinge“ (das Wort „Blending“ ist identisch mit dem englischen “blend”) bekannt. Diese neue Linie des Dänischen Hundes ist der Ursprung des heutigen großen Dänischen Hundes, wie wir ihn heute in Dänemark, England und Nordamerika kennen.

Diese Hunderasse wird mit den verschiedensten Namen bezeichnet:

          • “Great Dane” (in der Englisch sprechenden Welt)
          • “датский дог“ (Dahtskeey Dog, Russland)
          • “Gran Danés” (in der Spanisch und Portugiesisch sprechenden Ländern, einschließlich Südamerika)  
          • “Grand Danois, Chien danois” (in den Französisch sprechenden Ländern sowie in Skandinavien ab dem 20. Jahrhundert) 
          •  “Tanskandoggi” (Finnland)
          • “Danubius Dog” (Ungarn) 
          •  “Danua cinsi kopek” oder “Grand Danua” (Tûrkei)
          • “Dänische Dogge” oder “Großer Dänischer Yagd Hund“ (in den Deutsch sprechenden Ländern bis 1888-89) 

Die verschiedenen Bezeichnungen zeugen von der geographischen Herkunft des Hundes. Der Dänische Hund wurde im Römischen Reich importiert und wird im Italienischen daher korrekt als “Alano” bezeichnet. Der Hund wurde hochgeschätzt und als großer nationaler Vorteil angesehen. Der Hund war deshalb in Deutschland unbekannt, bis der dänische König Christian VI. (Regierungszeit 1730-1746) 1741 den Parforcejagd aufgab und sämtliche Dänischen Hunde aus der königlichen Hundezucht verschenkte.  
 
Die Protokolle der Königlichen Dänischen Hundezucht in Jægersborg Slot (dem königlichen Jagdschloss nördlich von Kopenhagen) bezeugen, an wem die Hunde verschenkt wurden:

          • König Fredrik I. von Schweden – 11 Koppel Hunde
          • Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth – 25 Koppel Hunde
          • Herzog Friedrich Carl von Plön – 6 Koppel Hunde
          • Herzog Karl Emmanuel III von Savoien und König von Sardinien – 4 große “Blendinge” (Mischlinge)

Bei dieser Gelegenheit wurde der Dänische Hund unter den gekrönten Häuptern Europas verbreitet. Dieses Ereignis sollte ferner zum Ausgangspunkt sämtlicher späteren Umschreibungen der Geschichte werden. Bis zu diesem Ereignis im Jahre 1741 war der Dänische Hund lediglich in seinen heimischen Landschaften verbreitet – diese schließen ab 912 die Normandie mit ein, wie es aus dem Teppich von Bayeux hervorgeht. 

Graf George Louis Leclerc von Buffon beginnt 1749 mit der Veröffentlichung seiner umfassenden Evolutionsthese, bekannt als ”Histoire Naturelle, générale et particulière” ("Naturgeschichte der vierfüßigen Thiere"). Ihm dient der Dänische Hund als Beispiel der Evolution (4. Buch), und da er seinen Ursprung weder in Frankreich noch in Deutschland finden kann, sucht er ihn in Dänemark und erwähnt als erster die Bezeichnung „le Grand Danois“. In William Smellies englischer Übersetzung wird dieser Name als „Great Dane“ übernommen. In England war der Hund bis zu diesem Zeitpunkt als „Danish dog“ bekannt. 

Anhand einer Arbeit des Dänen Jacob Nicolay Wilse, die 1767 veröffentlicht wurde, weiß man, dass die Dänen den Hund als “Großer Hund” bezeichneten – eine Bezeichnung, die sich bis ins 20. Jahrhundert hielt. 

In Deutschland ging der Hund im Jahre 1780 unter der Bezeichnung ”Großer Dänischer Yagd Hund”. 

Die erste Hundeausstellung wurde im Zeitraum 14. – 20. Juli 1863 in Hamburg abgehalten. Hier gingen 8 Hunde unter der Bezeichnung „Dänische Doggen“; weitere 7 wurden als „Ulmer Doggen“ bezeichnet. 

Als Teil der ständig steigenden deutschen Aggressionen gegenüber den europäischen Nachbarländern bestand Bismarck darauf, die Geschichte neu zu schreiben und gründete eine Kommission, der ”Kynologischer Verein Hektor”, um einen neuen Ursprung des Dänischen Hundes zu erfinden – einen Ursprung, der mit den feindlichen Staaten Dänemark und England nichts zu tun hatte. Dies gelang ihm, indem er quasi ein Kaninchen aus dem Hut zauberte und eine neue Bezeichnung erfand – und zwar die „Deutsche Dogge“. Diese Bezeichnung wurde 1878 veröffentlicht, und ab 1880 war es im Deutschen Reich verboten, für diese Hunderasse eine andere Bezeichnung als “Deutsche Dogge” zu benutzen. 

Im 1936 wurde der “Reichsverband für das Deutsche Hundewesen” – ein Pendant der nationalen Hundezucht – von den Nazis übernommen, und seine Aktivitäten standen seitdem unter der Kontrolle der SA. Im December 1936 wurde die Dachorganisation der dänischen Hundezüchter (“Dansk Kennel Klub”) schriftlich darüber informiert, dass Nazi-Deutschland den Gebrauch von Bezeichnungen verbiete, die die Herkunft des Dänischen Hundes außerhalb Deutschland andeuteten. Dieses Verbot sollte bereits bei der Generalversammlung der International Canine Federation / Federation Cynologique Internationale (FCI) am 22. Juli 1937 in Paris gelten. Diese Aktion verursachte eine ganze Menge Wirbel. Die Dänen widersetzten sich mit Erfolg der deutschen Geschichtsfälschung, was den Deutschen jedoch nicht davon abhielt, sich weiterhin damit zu beschäftigen. 

Dieses Kapitel wurde ursprünglich in dänischer Sprache geschrieben. Noch habe ich keine Gelegenheit gefunden, um die ganze Geschichte in voller Länge ins Deutsche übersetzen zu lassen. Bis es einmal soweit ist, hoffe ich, dass der Leser anhand dieses kurzen Resümees dazu Lust bekommen hat, sich den vielen Fotos anzuschauen, womit sich die Entwicklung unseres großen Dänischen Hundes über Jahrhunderte hindurch dokumentieren lässt.

Eine der ehemaligen Züchterinnen und Beurteilerinnen des Dänischen Hundes in Dänemark im Zeitraum 1920-1950 war die dänisch-amerikanische Stummfilmschauspielerin Alfi Muriel Levison (1882-1966). 

In der Weihnachtsausgabe des amerikanischen Magazins “Dog World” aus dem Jahre 1948, bemerkt der Eigentümer und Redakteur des Magazins, Will[iam] (Lewis) Judy (1891-1973), dass “die Herkunft des ‚Great Dane’ nicht in Dänemark zu suchen ist“ – eine zeittypische Äußerung ohne jegliche weitere Erklärung. Kapitän Judy war früher bekannt als Befürworter dafür, den [amerikanischen] Staffordshire Terrier in “Yankee Terrier” umzubenennen. 

In der dänischen Publikation “Hunden” (“Der Hund”, 1950, Seiten 236-237) erklärt Frau Levison, dass die Äußerung Kapitän Judys sie derart provoziert hat, dass sie in ihrer Eigenschaft als Sekretärin des "Club des Dänischen Hundes“ in Dänemark einen Leserbrief an “Dog World” geschrieben hat. Ihre Stellungnahme wurde in „Dog World“ (Januar 1950, Seite 90) abgedruckt. Heute stehen uns weit mehr Wissen zur Verfügung, aber Frau Levisons kurze Stellungnahme aus dem Jahre 1950 stellt das Problem nach wie vor überzeugend dar.

 

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Zitat

DER ‚GREAT DANE CLUB OF DENMARK’ SCHREIBT EINEN LESERBRIEF

Frau Alfi Muriel Levison (geboren in Chicago), Sekretärin des "Club des Dänischen Hundes“, Heimdalhus, Holte, Dänemark, bestreitet die Äußerung, „dass die Herkunft des ‚Great Dane’ nicht in Dänemark zu suchen ist“, so wie es aus einem Artikel in der Dezemberausgabe von „Dog World“ 1948 hervorgeht. Hier ist die Antwort des dänischen Clubs:

DER ‚GREAT DANE’ (GRAND DANOIS)
DER GROSSE DÄNISCHE HUND

Hamlet sagt: “Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage.” So sagen wir Dänen ebenfalls, und wir möchten der Welt beweisen, dass der große Dänische Hund tatsächlich aus Dänemark stammt.
 
Ich werde es jetzt versuchen, eine kurze Stellungnahme abzugeben. Ich könnte tatsächlich ganze Bücher mit Zitaten über die Geschichte unseres Hundes aus historischen Quellen füllen. Herr Judy sollte (5 Zeilen fehlen)  

HUND…

„dass die Herkunft des ‚Great Dane’ nicht in Dänemark zu suchen ist“ mit keinem weiteren Kommentar zu erwähnen.
 
Dänemark ist ein kleines land, aber nichtsdestotrotz sind wir Dänen stolz auf unser Land. Ich sage „wir“, obwohl ich in Amerika geboren bin, aber nach dem Tod meines Vaters, reisten wir mit meiner Mutter zurück nach Dänemark. Meine Mutter war Dänin.

DER DÄNISCHE HUND EXISTIERTE BEREITS VOR CHRISTI GEBURT

Sämtliche Züchter des großen Dänischen Hundes wissen, dass es sich hierbei um eine der ältesten Hunderassen dreht. Alte Münzen und Abbildungen bezeugen die Existenz eines sehr ähnlichen Hundes in vorchristlichen Jahrhunderten. Dieser Hund hatte einen großen Kopf und kräftige Proportionen wie der heutige Dänische Hund. 

Wird ein Produkt mit einem bestimmten Land in Verbindung gebracht, geschieht dies stets im Ausland, so wie es bei amerikanischem Mehl, chinesischem Tee oder dänischer Butter der Fall ist.

Dieser Umstand beweist, dass der Dänische Hund von Dänemark aus in andere Länder exportiert wurde; es muss sich dabei um eine erlesene Rasse mit vorzüglichen erblichen Eigenschaften gehandelt haben, die Fremde zur Zucht erwarben um die Rasse schließlich als ‚Great Dane’, ‚Grand Danois’ oder ‚Dänischer Hund’ zu bezeichnen.

Der große schwedische Naturforscher Linné (1707-1778) und der berühmte Franzose Buffon (1707-1788) bezeichnen den Hund als „dänische Zucht“. In „Der Hund und seine Racen“ schreibt Dr. Leop Jos Fitzinger Tybingen im Jahre 1876: “Dänemark ist das Land, wo der Dänische Hund zuerst gezüchtet wurde, und von dem ihr Name herrührt.“ In seiner Arbeit erwähnt er nicht einmal die „Deutsche Dogge“ (die bevorzugte deutsche Rassenbezeichnung).

DIE DEUTSCHEN VERSUCHTEN, DEN HUND ALS IHR EIGENTUM ZU ERKLÄREN

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Hundezucht in den meisten europäischen Ländern organisiert worden. In Deutschland war das Interesse an den großen Dänischen Hund besonders groß; Bismarcks Vorliebe für diese Hunderasse war hierfür ein Hauptmotiv. Nach den Kriegen gegen Dänemark entfachte sich der deutsche Patriotismus, und der Wunsch kam auf, die Rasse in „Deutsche Dogge“ umzubenennen. 

Der englische ,Great Dane Club’ wurde 1882 1 errichtet, der ,Deutsche Doggen Club’ im Jahre 1888.

1 1883

 

Die Franzosen bezeichnen den Hund als ,Grand Danois’, die Engländer sagen dazu ,Great Dane’ oder ,Danish dog’.

Jedes Land kann selbst entscheiden

Am 22. Juli 1937 wandten sich die Deutschen an die Federation Cynoli Internationale, F.C.I. mit einem Verlangen, dass der Dänische Hund in Zukunft weltweit als “Deutsche Dogge” zu bezeichnen sei. Von dänischer Seite wurde Einspruch eingelegt, und das Ergebnis dieses Streites war, dass jedes Land in Zukunft selbst entscheiden durfte, wie der Hund im jeweiligen Land zu bezeichnen sei.  

Abgesehen davon war Dänemark tatsächlich das Land, wo die Zucht des großen Dänischen Hundes eingeleitet wurde. Die Normannen führten den Kopf des Dänischen Hundes am Steven ihrer Schiffe.

Die Dänen möchten größere Doggen

Durch die dortige Zucht von Gelben und Brindle-Exemplaren haben Amerika, England und Deutschland der Hunderasse ihren Stempel aufgesetzt. Dieser Umstand ist im Großen und Ganzen zu begrüßen. Gute Hunde wurde nach Amerika exportiert, wo die Standard dieser Rasse sehr hoch einzuschätzen ist. Lediglich die Größe ist zu beanstanden. Wir möchten die Doggen gerne größer haben. Aber jetzt spreche ich als Schiedsrichterin.

Der Ursprüngliche Dänische Hund ist der Harlekin

Der ursprüngliche Dänische Hund ist der Harlekin. Sämtliche Züchter des Dänischen Hundes wissen, dass es viel schwieriger ist, einen echten Harlekin als einen Gelben oder einen Brindle zu züchten. 

Bei den Hundeausstellungen nehmen die Gelben und Brindles an gesonderten Wettbewerben teil, wie es ebenfalls für Harlekins, Blauen und Schwarzen der Fall ist.  

- FRAU ALFI MURIEL LEVISON, Sekretärin des "Club des Dänischen Hundes“, Heimdalhus, Holte, Dänemark

Zitat Ende

 

Mein Kapitel über den großen Dänischen Hund ist wie folgt eingeteilt:

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Ich bin für jeden Hinweis über Fehler oder Missverständnisse dankbar. Da dieses Kapitel ständig neu überarbeitet und verbessert wird, bin ich für weitere Informationen, Fragen oder Korrekturen dankbar. Sollten Sie es wünschen, mit mir Kontakt aufzunehmen, dann schreiben Sie bitte an diese Anschrift: mail@verasir.dk 

Februar 2007

Flemming Rickfors


 

 

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Fra Grímnismál (vers 32, Ældre Edda) ved vi at vor ven fra skov og have, det rødbrune egern Ratatoscr (sammensat af de oldengelske ord "ræt" + "tusc" med betydningen "Gnavertand"), er god til at frembringe svar på alt mellem himmel og jord. Nedenfor til højre fra billedet af Ratatoscr, fra Ólafur Brynjúlfsson: Gudeskrift m. bl.a. Ældre Edda (Edda Sæmundr) & Snorre Edda (1760), findes Google's søgeværktøj, der er tilpasset til at søge efter svar fra Asernes æt. Ifald søgeværktøjet ikke kan ses, højreklik på musen og genopfrisk (opdater) siden.
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